Ich möchte helfen - Spenden

 

Gesetze und
gesetzliche Grundlagen
zum Jugendwohnen



Wichtig:
Unterkunftsanfragen bitte direkt an die Jugendwohnheime stellen. Die Kontaktdaten sind auf den jeweiligen Seiten hinterlegt.

 

 

Digitale Handreichung
Hilfe für Flüchtlingshelfer

Hilfe für die Flüchtlingshelfer bietet eine digitale Broschüre, die IN VIA Bayern e.V. mit den katholischen Partnerorganisationen KJS Bayern und LVkE herausgebracht hat. So soll ein 17-Punkte-Katalog Fachkräfte in Einrichtungen der Erziehungshilfe und des Jugendwohnens sowie Träger der öffentlichen Jugendhilfe dabei unterstützen, den Wohn- und Begleitbedarf unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge individuell und passend zu ermitteln sowie deren persönliche Entwicklung zu dokumentieren, heißt es in der gemeinsamen Presseinformation. Hier finden Sie die komplette "Handreichung Kriterienkatalog und Einschätzungsbögen". Eine kurze Vorstellung gibt es mit diesem Flyer




 

I


 

 

 
 
---

Was ist Jugendwohnen eigentlich?

(aus www.wikipedia.de, Stand 10.01.2013)

Jugendwohnen im Rahmen von Jugendsozialarbeit - das sind verschiedene Formen der berufsbedingten Unterbringung junger Menschen außerhalb ihres Elternhauses, die mit einer sozialpädagogischen Begleitung verbunden sind. Zielgruppen von Jugendwohnen sind nicht ausschließlich individuell beeinträchtigte und sozial benachteiligte Jugendliche, sondern alle jungen Menschen, die während ihrer schulischen oder beruflichen Bildungsmaßnahmen Unterkunft in sozialpädagogischen Wohnformen benötigen. Jugendliche erhalten somit die Möglichkeit, selbständig zu werden, das Leben mit anderen Menschen zu üben und den Alltag zu meistern.

Angebotsformen des Jugendwohnens sind im Wesentlichen:

  • sozialpädagogisch begleitete Jugendwohnheime,
  • sozialpädagogisch begleitete Wohngemeinschaften,
  • Außenwohngruppen,
  • sozialpädagogisch begleitetes Einzelwohnen (z. B. Krisenwohnen, Wohnen für junge Mütter etc.).

Die Erkenntnis, dass gerade Mädchen und junge Frauen oftmals aufgrund ihres Geschlechts beim Übergang von der Schule in eine Ausbildung oder einen Beruf besonders benachteiligt sind, hat bereits in den 70er Jahren im Zuge der Frauenbewegung zu der Entwicklung spezifischer Ansätze einer Mädchensozialarbeit geführt. Mädchensozialarbeit ist heute eine Querschnittsaufgabe, die eigenständige geschlechtsspezifische Hilfen anbietet, in den Angeboten und Maßnahmen weibliche Stärken und Lebenskonzepte berücksichtigt und (gesellschaftliche) Benachteiligungen von Mädchen und jungen Frauen abzubauen versucht.